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VORBERICHT

GLETSCHERFUNDE AM LANGGRUBENJOCH

Der Einsatz von Schindeln hat in Südtirol bereits eine lange Tradition.


Auf ca. 3000 m wurden am Langgrubenjoch (zwischen Matscher- und Schnalstal) römische Bauhölzer und bronzezeitliche Dachschindeln gefunden. Es handelt sich dabei um die ältesten Schindelfunde in Südtirol. Diese zeigen einen ehemaligen Gebäudestandort an. Dank einer privaten Fundmeldung eines Schneereifs aus der ersten Hälfte des 4. Jahrhundert v. Chr. wurde die Fundstelle am Gurgler Eisjoch entdeckt. Bislang wurden acht Holzschindelteile vom Langgrubenjoch dendrochronologisch ausgewertet. Es handelte sich bei den Holzarten jeweils um Lärche. Nach den Vergleichsstücken und Bearbeitungsspuren besteht die Annahme, dass es sich um Reste von Dachschindeln einer spätbronzezeitlichen Hütte handelt.


Die geborgenen Dachschindeln und verschiedene Holzteile vom Langgrubenjoch sind ohne Zweifel mit einer baulichen Struktur in Verbindung zu bringen, die auf dem Joch direkt errichtet worden war.


In Südtirol wurden um das Jahr 1987 etwa um die 10.000 Schindeldächer vermutet. Früher waren die Dächer von Sterzing oder Klausen ganz mit Schindeln eingedeckt. Über Jahrhunderte prägte die schuppenartige Struktur das Aussehen von Weilern, Dörfern und Städten.

VORBERICHT

GLETSCHERFUNDE AM LANGGRUBENJOCH

Der Einsatz von Schindeln hat in Südtirol bereits eine lange Tradition.

 

Auf ca. 3000 m wurden am Langgrubenjoch (zwischen Matscher- und Schnalstal) römische Bauhölzer und bronzezeitliche Dachschindeln gefunden. Es handelt sich dabei um die ältesten Schindelfunde in Südtirol. Diese zeigen einen ehemaligen Gebäudestandort an. Dank einer privaten Fundmeldung eines Schneereifs aus der ersten Hälfte des 4. Jahrhundert v. Chr. wurde die Fundstelle am Gurgler Eisjoch entdeckt. Bislang wurden acht Holzschindelteile vom Langgrubenjoch dendrochronologisch ausgewertet. Es handelte sich bei den Holzarten jeweils um Lärche. Nach den Vergleichsstücken und Bearbeitungsspuren besteht die Annahme, dass es sich um Reste von Dachschindeln einer spätbronzezeitlichen Hütte handelt.

 

Die geborgenen Dachschindeln und verschiedene Holzteile vom Langgrubenjoch sind ohne Zweifel mit einer baulichen Struktur in Verbindung zu bringen, die auf dem Joch direkt errichtet worden war.

 

In Südtirol wurden um das Jahr 1987 etwa um die 10.000 Schindeldächer vermutet. Früher waren die Dächer von Sterzing oder Klausen ganz mit Schindeln eingedeckt. Über Jahrhunderte prägte die schuppenartige Struktur das Aussehen von Weilern, Dörfern und Städten.

QUELLEN
Die Informationen über die Gletscherfunde am Langgrubenjoch und das dazugehörige Bildmaterial wurden uns freundlicherweise vom 13. Archäologischen Landesamt Bozen zur Verfügung gestellt.

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